PDA & Etikettendrucker-Integration: Verbindungsarchitekturen für Rückverfolgbarkeit
Rückverfolgbarkeit in KMU geht nicht ums Etikett… sondern um die Integration mit Ihren bestehenden Systemen
In einem mobilen Rückverfolgbarkeitsprojekt sind das Barcode-Etikett, der Eingabebildschirm oder der RFID-Tag nur der sichtbare Teil. Die eigentliche Herausforderung ist die Integration: Wie wird Ihr mobiles Terminal (Android-PDA, robustes Smartphone, Barcode-Scanner) eine Verbindung zu Ihren bestehenden Informationssystemen — ERP, SQL-Datenbank, CRM, gemeinsame Excel-Datei — und zu Ihren Druckgeräten herstellen?
Bei Productivix entwickeln wir native Android- und Web-Anwendungen, die sich mit Ihrer bestehenden Infrastruktur verbinden: Tisch- oder Industrie-Etikettendrucker (Zebra, Toshiba TEC, Bixolon, Honeywell), SQL/NoSQL-Datenbanken, REST-APIs und WiFi/4G/5G-Netzwerke. Das Ziel: Ihre Werkzeuge kommunizieren lassen, ohne Ihre Ausrüstung zu ersetzen und Ihre Hardware- und Software-Investitionen zu erhalten.
Das Ergebnis? Eine Ende-zu-Ende-Rückverfolgbarkeit, bei der jeder Scan, jeder Druck, jedes Update Ihr zentrales System ohne Doppelerfassung, ohne Unterbrechung, ohne Datenverlust versorgt.
Lassen Sie uns Ihr Rückverfolgbarkeitsanwendungsprojekt mit “Edge”-Verteilung der Rechenleistung entwickeln
Mit Erklärungen zu den verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten von Smartphones, Android-PDAs mit Datenbanken und mobilen Druckern entwickeln Sie Ihr Barcode-, RFID-Rückverfolgbarkeitsanwendungsprojekt!
Erfassen, drucken, teilen, aktualisieren, speichern!
Voraussetzung: Lesen Sie: Vorteile von robusten Scannerterminals
Warum die Integration mit Ihren bestehenden Systemen der Schlüssel zur Rückverfolgbarkeit ist
Eine leistungsstarke mobile Rückverfolgbarkeitslösung beschränkt sich nicht auf das Scannen von Barcodes und das Drucken von Etiketten. Sie muss integriert werden:
- Mit Ihrem ERP (SAP, Sage, Microsoft Dynamics, Odoo…) über APIs oder direkte SQL-Verbindungen
- Mit Ihren Datenbanken (SQL Server, MySQL, PostgreSQL, MongoDB) für Echtzeit-Lese- und Schreibzugriffe
- Mit Ihren Etikettendruckern (Zebra, Toshiba, SATO, Honeywell) via Bluetooth oder WiFi/IP
- Mit Ihrem bestehenden Terminalpark (robuste PDAs, Android-Smartphones, Tablets)
Diese Integration vermeidet Doppeleingaben, reduziert Fehler und stellt sicher, dass Rückverfolgbarkeitsdaten automatisch in Ihr zentrales Informationssystem zurückfließen.
Das Edge-Computing-Modell: eine für die Integration entwickelte Architektur
“Mobile Edge Computing” ist ein Modell des verteilten Rechnens auf mobilen Endgeräten über ein privates oder nicht-privates Netzwerk, das so wenig wie möglich auf Cloud-Ressourcen wie ein ERP-System zurückgreift, also am “Rand” der Cloud bleibt, was den Begriff “Edge” erklärt. Die Endgeräte haben ihr Datenbanksystem, ein Display und eine physische oder virtuelle Tastatur und vor allem einen permanenten Speicher und superstarke Prozessoren: Das reicht völlig aus.
Wozu dient also das Edge Computing?
Sie können sich mit lokalen Sensoren verbinden und Messdaten sammeln, um sie zu verarbeiten und bei Bedarf an die Cloud zurückzugeben. Analysen werden lokal erstellt, Prozessstatistiken sind lokal, lokale Simulationen, die keine Latenz benötigen (mit oder ohne unmittelbares Netzwerk), sind perfekt geeignet, um dem Menschen Autonomie zu verleihen und Netzwerke und Server zu entlasten!
Diese Datenstruktur eignet sich gut für Selbstüberwachung, Selbstdiagnose, Überwachung mit einfacher Installation ohne Informatiker mit Redundanz (Selbstaustausch von Daten oder Maschinen), Verschlüsselung (digitale Signatur) vor Ort der Beweisdaten zur Authentifizierung.
Am Ende des “Edge”-Prozesses werden nur die für die Cloud, das ERP oder den Archivierungsserver für digitale Beweise erforderlichen Daten zur Speicherung übertragen.
Edge-Struktur von auf das Terminal verlagerten Berechnungen in Verbindung mit Datenbanken auf schlanken Servern
Edge Computing arbeitet dort, wo die Aktion stattfindet, in der Nähe des Produktionsortes, wo Autonomie und Reaktionsfähigkeit mit einem Minimum an Ausrüstung gefordert werden: Das sind die Gemeinsamkeiten mit dem Lean Management.
Wir nutzen alle Möglichkeiten des Edge-Computing in unseren mobilen Produkten und Software: Sie benötigen daher ein Minimum an Netzwerken und Servern.
Wir gehen hier davon aus, dass Sie wissen, wie Sie Barcode- oder RFID-Daten auf Ihrem Mobilgerät erfassen und diese drucken, teilen oder speichern möchten (weitere Informationen hierzu finden Sie auf anderen Seiten dieser Website).
Verschiedene Architekturen des mobilen Datenaustauschs im Betrieb
Das Android-Terminal kommuniziert über WiFi oder 3/4/5G oder BT (Bluetooth) in nativen Apps oder Web-Apps
Wir stellen hier die verschiedenen Verbindungsstrukturen zwischen Endgeräten und Datenbanken für Android vor.
Austausch via USB: nur zum Drucken von unseren Windows Web-Apps

Android-Austausch über USB
Zunächst einmal sind USB-Verbindungen mit einem Android-Gerät nützlich, um Programme (APK) auf einige Smartphones zu laden: Das ist der einzige Nutzen dieses Modus, obwohl man dies auch durch Scannen des QR-Codes der APK-Adresse tun kann. Bei einigen robusten Geräten gibt es jedoch keine USB-Anschlüsse mehr, sodass dieser aus der alten Windows CE-Welt übernommene Modus im Betriebsmodus für mobile Apps nicht mehr verwendet werden kann.
Unsere webbasierten Apps können von einem MAC oder einem Windows-PC mit Chrome über USB drucken, wobei eine von uns bereitgestellte Server-App hinzugefügt werden muss.
Wir gehen also von mobilen Verbindungen über Netzwerke mit nativen Apps oder Web-Apps aus:
- WiFi für “Indoor”-Anwendungen in Innenräumen oder in der Nähe von Räumen
- 3/4/5G für mobile Roaming-Anwendungen im Freien.
Austausch via WiFi + 4/5G auf Excel-/CSV-Datenbanken: aus Sicherheitsgründen eingestellt
Die Datenbank ist eine Excel-/CSV-Datei, die auf einem per IP verbundenen PC gespeichert ist: Hier ist der Austausch auf eine einzige Richtung beschränkt: entweder ein Lesen der Tabelle (Parameter) durch das Terminal oder ein Hinzufügen von Zeilen in einer anderen Tabelle (eingegebene Daten). Dieses System ist noch eingeschränkter, wenn mehrere Terminals verbunden sind: Es ist kostengünstig in der Wartung und wird nur in wenigen Fällen ohne zukünftige Entwicklung eingesetzt und wird derzeit von Windows aus Sicherheitsgründen regelrecht verboten. Daher nicht mehr verwendet.
Austausch via WiFi-4G auf SQL/NoSQL-Datenbanken oder über API: empfohlen

IP-Verbindungen von mobilen Geräten mit SQL/NoSQL-Datenbanken per API
Siehe unsere bevorzugte No-Code-Schnittstelle zu Ihren Datenbanken.
Die Datenbank ist vom Typ SQL/NoSQL oder über ein ERP via API zugänglich: Der Austausch kann je nach Rechten lesend und schreibend sein, mit nicht konkurrierenden Zugriffsprozessen auf Datenänderungen: Ideal für professionelle Arbeitsstrukturen auf mobilen Endgeräten. “Edge Computing” kann dann auf dem Terminal durchgeführt werden: Berechnungen und Ergebnisse können zusätzlich zur traditionellen Datenerfassung angezeigt werden.
Nach der Dateneingabe kommen wir nun zum Drucken auf Etiketten oder Belege:
Mögliche Architekturen für den mobilen Datendruck: Belege oder Etiketten, Berichte
Dieser Abschnitt behandelt das Etikettendrucken für die beiden wichtigsten Arten von mobilen Apps, die wir entwickeln: native Android-Apps und Web-Apps.
In Web-Apps kann man mit unseren Apps drucken über:
- BT (Bluetooth) von Windows/Chrome, Linux Chromium, MAC auf einem Bluetooth-Drucker, daher einem Terminal zugeordnet,
- WiFi ebenfalls von Windows/Chrome, Linux Chromium, MAC auf einem Netzwerkdrucker, daher zwischen Terminals geteilt,
- USB von Windows/Firefox oder Chrome oder Mac
In nativer App (Android): Man kann über dediziertes BT oder WiFi/Ethernet auf einem Netzwerkdrucker drucken, daher zwischen Terminals geteilt.
Achten Sie bei Ihren Einkäufen darauf, dass Sie nicht vor Projekbeginn eine falsche Wahl der Schnittstellentechnologie treffen, da die Etikettendrucker sonst unbrauchbar sein oder das Projekt auf eine einzige Entwicklungsart beschränken könnten! Bei manchen Druckern genügt ein Austausch der Netzwerkkarte.
BT-Druck: der persönlichste und vielseitigste

Verbindungsart des persönlichen mobilen Druckers mit einem Terminal: via Bluetooth
Das Drucken per BT ist in der Regel für mobile Drucker reserviert, die am Gürtel getragen werden, also in Reichweite des Bedieners. Es können Quittungen oder selbstklebende Etiketten mit Barcode oder RFID-Tag gedruckt werden. Die zu druckenden Daten werden über das BT des robusten Smartphones gesendet, das der Bediener trägt. Tischdrucker, die über BT verbunden sind, sind ebenfalls denkbar: Dies ist für nahegelegene Terminals reserviert, wie auf einem Tresen.
Drucken via WiFi/IP: am meisten geteilt, einfach nativ, etwas weniger in Web-App

Verbindungsart von gemeinsam genutzten Etikettendruckern mit mobilen Endgeräten: via IP (fest) verkabelt oder WiFi
Der Drucker (Büro- oder Industriedrucker) ist über ein Ethernet-Kabel (feste IP) oder WiFi an ein Netzwerk angeschlossen, wird also gemeinsam genutzt, und die Daten werden von nativen oder Web-Anwendungen der Endgeräte gesendet. In der Regel wird pro Gerät nur ein Etikettenformat verwendet, um Überraschungen beim Druck nach einem Formatwechsel zu vermeiden.
Bereit, Ihre mobile Rückverfolgbarkeit in Ihre bestehenden Systeme zu integrieren?
Sie haben jetzt alle Schlüssel, um die möglichen Architekturen zu verstehen: von der Verbindung zu Ihrem ERP via API bis zum Druck auf Ihren Etikettendruckern via Bluetooth oder WiFi. Integration ist der Schlüssel zu einer effektiven Rückverfolgbarkeit — wir sind hier, um Sie bei der Wahl der richtigen Schnittstellen und der Entwicklung Ihrer maßgeschneiderten Anwendung zu unterstützen.
Kontaktieren Sie uns für Ihr Projekt!
